Diese Studie geht der Frage nach, ob es einen Unterschied macht, ob Kinder in homosexuellen Beziehungen aufwachsen oder bei Mutter und Vater. Der Unterschied zu anderen Studien ist, dass die Kinder befragt wurde, als sie selber schon erwachsen waren. Die bekannteste Studie kommt aus Deutschland und wurde von der Bundesregierung in Auftrag gegeben. Sie befragt sehr wenig Kinder, die Kinder wurden von den Müttern oder Vätern ausgesucht und waren minderjährig.

MARK REGNERUS STUDIE STELLT BEI KINDERN IN HOMOSEXUELLEN BEZIEHUNGEN GRAVIERENDE UNTERSCHIEDE FEST

Der Beitrag von Michaela F. Heeremann „Habe ich 2 Mamas?“ in der Zeitschrift „Familienbunt“ 3/2013, Seite 8

traut sich, Fakten zu nennen:
„eine repräsentative Untersuchung in den USA (M. Re­gnerus, 2012) …befragt nicht wie die bisherigen Studien die erziehenden Erwachsenen, sondern die erwachsen gewordenen Kinder zwischen 18 und 39 Jahren. Ziel der Untersuchung war es, eventuelle Unterschiede zu erheben zwischen denen, die bis zu ihrem 18. Lebensjahr bei beiden leiblichen Eltern aufwuchsen, und denen, die bei Alleinerziehenden, Adoptiv- oder Stiefeltern oder bei homosexuellen Paaren lebten. Sie zeigt, dass die negativen Unterschiede, die statistisch signifikant häufiger bei den drei erstgenannten festgestellt werden, noch deutlich öfter bei jungen Erwachsenen aus homosexuellen, – und zwar noch deutlich häufiger bei lesbischen als bei schwulen Familienkonstellationen auftreten: geringere Bildung, Arbeitslosigkeit, Sozialhilfebezug, geringere Zufriedenheit mit der Her­kunftsfamilie und mit der eigenen Partnerschaft, Unsicherheit bezüglich der eigenen sexuellen Orien­tierung, häufigere Drogenabhängigkeit und psychische Probleme wie Depressionen und Angststörungen, sowie die Erfahrung von sexuellem Missbrauch und Mobbing. Natürlich darf man dies nicht allein der sexuellen Orientierung der Erziehenden anlasten; zumal solche Probleme, wenn auch deutlich seltener, in allen Familienformen vorkommen. Dennoch ist das Auf­wachsen in homosexuellen Beziehungen für Kinder offenbar risikobehafteter, denn es fehlt, anders als bei klassischen Adoptiv­eltern, das hilfreiche Zusammenspiel von Mann und Frau: Kinder lernen am gleichgeschlechtlichen Elternteil, was es heißt, Mann oder Frau zu sein. An einem zugewandten, beteiligten Vater erleben Söhne durch Liebe gebändigte Kraft: sie beschützt, fördert und fordert. Fehlt dieses Vorbild, so suchen sie es sich häufig unter den aggressiven Machos der Straße oder in den Medien.
Petri weist nachdrücklich darauf hin, dass fast jeder junge Kriminelle vaterlos aufgewachsen ist; was nicht heißt, dass alle vaterlosen Söhne straffällig werden! Aber es ist eine wichtige Problemanzeige: Väter setzen im Allgemeinen engere Grenzen als Mütter und fordern deren Einhaltung unnachgiebiger ein. Diese Erfahrung väterlicher Autorität ist eine wichtige Vor­aussetzung für die Bereitschaft, sich in Schule an Regeln und später an Gesetze zu halten.“
Soweit Michaela F. Heeremann.

Hier nun eine Zusammenfassung der Studie auf deutsch:
Die Studie von Prof. Mark Regnerus „How different are adult children of parents who have same-sex relationships.(Texas 2012) untersuchte 3000 mittlerweile erwachsene Kinder in homosexuellen Beziehungen und widerspricht der APA -Studie von 2005, die wichtige Fragestellungen ausließ. In Deutschland befragte die Bamberger Studie der SPD meist nur betroffene Eltern, die ein positives Bild abgaben. Die SPD-Studie wird von Frau Gabriele Kuby als „Auftragsstudie“bezeichnet. (Kuby, „Die globale sexuelle Revolution“)
Prof Regnerus gilt der Homo-Lobby weltweit als Hauptgegner. Seine Studie vom Frühjahr 2012 und seine Zusatzstudie im Hinblick auf gegnerische Einwände im November 2012 kann auf http://www.sciencedirect.com abgerufen werden, wenngleich nur noch unter Bezahlung. Frei im Internet gibt es sie unter „de.scribd.com/doc/96719068/Regnerus-Study“
Die wichtige Tabelle 2 der Studie von Mark Regnerus vergleicht in Prozent die Hauptkategorien bezüglich der Befragung der mittlerweile erwachsenen Kinder in homosexuellen Beziehungen („New-Family-Structure-Study“, NFSS von M. Regnerus, 2012)

Tabelle 4 der Studie zeigt weitere wichtige Parameter. Im englischen Original ist auch die erheblich vermehrte Zahl der „Partner“ angegeben. Das Vorbild der „Eltern“ führt zu erhöhter Promiskuität der mittlerweile erwachsenen Kinder, speziell bei Lesben und homosexuellen Männern.
Erhöhte Promiskuität und Analverkehr bei MSM (männlicher Sex mit Männern) sind Faktoren, durch die vermehrt HIV übertragen wird


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Regnerus-Studie Tabelle 2 zu befragten mittlerweile erwachsenen Kindern

Studie
2012
Intakte
Familie
Mutter
Lesbe
Vater  Homo fremd-adoptiert Eltern spät
geschieden
Stief- kind Single-
Eltern
Gegenwärtig
selbst in wilder
Ehe
9 % 24% 21 % 7% 31% 19 % 19 %
Familie bezog früher einmal Sozialhilfe 17 % 69 % 57 % 12% 47% 53 % 48%
Familie bezieht
Sozialhilfe
10% 38% 23% 27% 31% 30% 30%
Zur Zeit
vollzeit
beschäftigt
49% 26% 34% 41% 42% 47% 43%
Zur Zeit
arbeitslos
8% 28% 20% 22% 15% 14% 13%
Kürzliche Erwägung von
Selbstmord
5% 12% 24% 7% 8% 10% 5%

Vor kurzem oder gegenwärtig in Therapie

8% 19% 19% 22% 12% 17% 13%

Identifikation gänzlich als heterosexuell

90% 61% 71% 82% 83% 81% 83%
In homosexueller
Beziehung
4% 7% 12% 23% 5% 13% 3%
Beziehung neben der Ehe /Partnerschaft 13% 40% 25% 20% 12% 32% 19%
Sexuell angefasst durch Elternteil
/Erwachsenen
2% 23% 6% 3% 10% 12% 10%
je zu Sex gegen den Willen gezwungen 8% 31% 25% 23% 24% 16% 16%

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